Im Rahmen der Initiative "Der Wald ruft" möchten wir auf dieser Seite auch über aktuelle Angebote, Veranstaltungen und Aktionen mit dem Schwerpunkt Wald im Wandel informieren.
Waldwandel live erleben!
Angebote und Veranstaltungen
Rein in den Wald, aber raus mit dem Müll!
Vermüllung ist auch im Nationalpark Harz ein zunehmendes Problem. Die Hinterlassenschaften achtloser Mitmenschen trüben den Naturgenuss teilweise arg. Flaschen, Dosen, Hundekotbeutel, Zigarettenstummel, Plastikverpackungen und sogar Windeln landen im Wald. Jedes Jahr sammeln Ranger und Freiwillige mehr als 1.000 Säcke Müll an den Nationalpark-Wegen ein.
Das Mitmachen ist einfach!
Müllzangen und Mülltüten gibt es in folgenden Nationalpark-Einrichtungen:
- Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
- Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus (Rangerstation)
- Nationalparkhaus Schierke
- Nationalparkhaus Ilsetal
- Natur-Erlebniszentrum HohneHof
Derart ausgestattet, können Naturfreunde dann auf ihre Wanderungen starten und dabei die Natur vom Müll befreien. Wer die gefüllte Mülltüte nach der Wanderung wieder in einer der genannten Nationalpark-Einrichtungen abgibt, erhält als Dankeschön einen der beliebten Sonderstempel der Harzer Wandernadel mit dem Aktions-Hashtag #NoTrash. Dieser gilt dann auch als Aktionsstempel für die neue Wandernadel „Wildnis-Entdecker“, die zusammen mit einem neuen Wandernadel-Begleitheft zum Nationalpark Harz seit der diesjährigen Saisoneröffnung der Harzer Wandernadel erhältlich ist.
Wichtig: Natürlich gelten auch für Aktions-Teilnehmer die Nationalpark-Regeln. Beim Müllsammeln also bitte auf den Wegen bleiben. Die „NoTrash“-Mülltüten bestehen übrigens aus Maisstärke, damit die Aktion selbst nicht noch mehr Plastikmüll produziert. In der Nationalpark-Fläche selbst stehen keine Mülleimer, auch um Tiere zu schützen, die den Müll als Nahrungsquelle missverstehen könnten. Das ist übrigens nicht nur im Harz so. Schon vor etwa 20 Jahren wurden die Mülleimer in den öffentlichen Wäldern bundesweit zurückgebaut.
Waldbaden in Bad Harzburg
Entgegen vieler Annahmen benötigt man beim Waldbaden keine Schwimmsachen. Vielemhr geht es um einen achtsamen Waldbesuch - meist in Begleitung einer erfahrenen Trainerin.
Zu Deutsch "Waldbaden" oder auch "Shinrin Yoku" aus dem japanischen gennant, gilt als ein neuer Trend, der vor allem stressgeplagten Menschen eine neue Möglichkeit der Entspannung bietet und dabei soll Waldbaden eine positive Wirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden haben.Mit Yoga- und Entspannungsübungen begibt sich der Teilnehmer auf den Weg zu seinen Ursprüngen. Die Natur mit all ihren kleinen und großen Besonderheiten rücken in den Fokus, der „Waldbader“ findet im besten Fall das was er sucht, sich selbst und seine innere Stärke.
Anmeldung & Informationen:
Tourist-Information Bad Harzburg
info@bad-harzburg.de / 05322 75330
Der Waldhofmännchenweg von Alexisbad bis zum Waldhof Silberhütte
Entlang des ca. 4 km langen Waldhofmännchenweges warten 18 hölzerne Waldhofmännchen mit Informationen über den Naturpark auf die Besucher. Neben den Waldhofmännchen vermitteln 11 neu gestaltete Informationstafeln als waldpädagogische Stationen Wissenswertes über Wald, Forstwirtschaft und die Regionalgeschichte.
Durch die spielerische Wissensvermittlung ist der Wanderweg besonders für Familien mit Kindern geeignet. Als Rundweg verlängert sich der Wanderweg auf ca. 11 km und startet bzw. endet in Alexisbad.
Der Waldhof Silberhütte wurde 1998 zum „Tag des Baumes“ eröffnet. Umweltbildung steht dort im Vordergrund. Der Regionalverband Harz ist Träger des Naturparks Harz und verantwortlich für den UNESCO Global Geopark Harz · Braunschweiger Land · Ostfalen.
Forstausstellung „Vom Urwald zum naturnahen Wirtschaftswald“ im Schloss Herzberg
Hoch über der Stadt liegt eines der wenigen erhaltenen Renaissancefachwerkschlösser in Niedersachsen - das Schloss Herzberg.
Im Stammhausflügel der 900 Jahre alten Anlage können Besucher das Schloss als Schauplatz welfischer Herrschaft über verschiedene Ausstellungen erkunden. Die niedersächsischen Landesforsten zeigen dabei den Wald im Wandel mit Ihrer Forstausstellung "Vom Urwald zum naturnahen Wirtschaftswald".
Weitere Informationen >>>hier.
Der Themenwanderweg "Mensch und Wald" von Hahnenklee nach Goslar
Der Themenwanderweg "Mensch und Wald" verbindet den Bergort Hahnenklee-Bockswiese mit der Welterbestadt Goslar.
Auf rund 9,5 km Länge erfahren Sie sowohl Wissenswertes als auch Unterhaltsames über die arbeitsreiche Verbindung zwischen Mensch und Wald. Denn was viele nicht wissen - die heutigen Harzer Wälder stammen zu großen Teilen aus Frauenhand. Die sogenannten "Kulturfrauen" forsteten nach dem zweiten Weltkrieg die Kahlflächen in harter Arbeit und für wenig Lohn wieder auf. Die 50-Pfennig-Münze und der Gedenkstein am Wanderweg erinnern so an die Leistungen der "Kulturfrauen".
Ausstellung „Buchen musst du suchen“ im Schloss Stolberg
Die Ausstellung „Buchen musst du suchen“ wurde 2013 im Rahmen eines ELER-Projektes im Schloss Stolberg als Natura 2000-Informationszentrum des Harzes eingerichtet.
Natura 2000 strebt den Schutz eines repräsentativen Teils unserer heimischen Buchenwälder an. Die Ausstellung widmet sich daher der Rotbuche und präsentiert diese im neuen Licht.
Weitere Infomationen >>>hier.
Der WaldWandelWeg bei Torfhaus
Im Nationalpark Harz entstehen aus ehemals bewirtschafteten Forsten natürliche und strukturreiche Wälder mit verschiedenen Baumarten in unterschiedlichen Altersstufen. Windwurf, Insektenbefall und das natürliche Sterben der Bäume sind eine Chance für einen neuen, naturnahen Wald.
Der WaldWandelWeg am Schubenstein bei Torfhaus zeigt auf 180 Metern Länge mit mehreren Informationstafeln, wie der Harzwald der Zukunft aussehen könnte. Der Ausgangspunkt bildet das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus. Von dort aus ist der WaldWandelWeg in ca. 1,5 km leicht zu erreichen. Bitte beachten Sie, dass die Stationen im Winter abgebaut werden.
Erlebnisausstellung im Naturpark Südharz - Infozentrum in Neustadt
Die im Dezember 2019 neu eröffnete Erlebnisausstellung zum Thema "Natur und Mensch" im Haus des Gastes in Neustadt/Harz erwartet seine Besucher neben einer Dauerausstellung auch mit einem Balance-Kletterparcours für Kinder im Außenbereich.
Weitere Informationen >>>hier.
Der Urwaldstieg am Brocken
Hier bleibt der Wald schon seit mehr als 300 Jahren weitestgehend sich selbst überlassen. Ein Naturschatz im Herzen des Nationalparks. Aber auch hier sind die Auswirkungen des Klimawandels nicht zu übersehen. Erfahren Sie mehr über den Wandel im Bergfichtenwald, seine Erforschung und seine nicht auf den ersten Blick erkennbare Artenvielfalt.
Multimediale Erlebnisausstellung im Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus
Das höchstgelegene Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus direkt auf dem Brockengipfel bietet seit Herbst 2019 einen neuen Ausstellungsteil, der sich den wertvollen Biotopen und Arten im Nationalpark Harz und insbesondere rings um den Brocken widmet. Begleiten Sie den Wald bei seinem natürlichen Wandel zur Wildnis, tauchen Sie ein in den Brockenurwald, blicken Sie tief in die Klüfte einer Blockhalde oder entdecken Sie das reiche Leben in einem Totholzstamm.
Weitere Informationen unter www.brockenhaus-harz.de.
Ausstellung „Der Anhaltische Harzwald im Wandel der Zeiten“ im Schloss Ballenstedt
Die Dauerausstellung "Der Anhaltische Harzwald im Wandel der Zeiten" informiert im Nordflügel des Schlosses Ballenstedt über die Geschichte des Forst- und Jagdwesens im Anhaltischen Harzwald.
Neben dem eingebürgerten Muffelwild werden auch Waldgeschichten mit Fichten sowie der Übergang vom Mittel- zum Hochwald des 19. Jahrhunderts besonders thematisiert.
Das "HarzWaldHaus" in Bad Harzburg
Die gemeinsame Einrichtung der Niedersächsischen Landesforsten und des Nationalparks Harz in Bad Harzburg widmet sich mit einer im Jahr 2022 neu gestalteten Ausstellung umfassend dem Harzwald und seiner vielfältigen Bedeutung: für uns Menschen, für die Artenvielfalt und den Naturhaushalt, seinem Wert als nachhaltige Rohstoffquelle für nachwachsendes Holz und dem großflächigen Schutz der eigendynamischen Naturentwicklung. Die Ausstellung im HarzWaldHaus setzt auf innovative Vermittlungsmethoden und berücksichtigt die Ziele einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Als roter Faden dient dabei die Zeit: Was passiert im Harzwald an einem Tag, in einem Jahr, in Jahrhunderten oder gar in Jahrtausenden? Wieso ist der Harz heute so, wie wir ihn vorfinden, und wie mag er in Zeiten des Klimawandels wohl zukünftig aussehen? Weitere Schwerpunkte widmen sich dem Luchs, seiner Lebensweise und Wiederansiedlung im Harz sowie einem „Formicarium“, das den Besucherinnen und Besuchern die faszinierende Lebenswelt der Ameisen lebendig vor Augen führt.
Weitere Informationen unter www.harzwaldhaus.de.