Der Verein Rettung Schloss Blankenburg lädt im Rahmen einer neuen Veranstaltungsreihe über " Die Innerdeutsche Grenze " ein zu dem Vortrag: „Mauer- Zaun und Stacheldraht „
In Mittelpunkt des Vortrages steht der Zeitraum von der Entstehung der Zonengrenze bis zur Öffnung der innerdeutschen Grenze im November 1989. Es geht um den Aufbau sowie die ständige Erneuerung und Verbesserung der Sperranlagen. Ferner wird über die Grenzpolizei, später DDR-Grenztruppen, den Grenzzolldienst und den Bundesgrenzschutz berichtet.
Hierzu werden historische Fotos gezeigt.
Referent: Lothar Engler ( Grenzerkreis Abbenrode)
Der ehemalige Bundesgrenzschützer setzt sich dafür ein, dass die Schrecken des Todesstreifens bzw. die ehemalige innerdeutsche Grenze nicht in Vergessenheit geraten.Als einer der Initiatoren des Grenzerkreises Abbenrode, ein Zusammenschluss aus ehemaligen Grenzzollbeamten, Bundesgrenzschützern und Grenztruppenangehörigen, widmet er sich der Aufgabe, die Schrecken des Todesstreifens und der deutsch-deutschen Teilung nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Der eiserne Vorhang ist zu einem festen Bestandteil seines Lebens geworden. Der gebürtige Lochtumer der heute in Wiedelah lebt, war beim Bundesgrenzschutz in Goslar stationiert,damals drehte sich alles um die DDR-Grenze. Auch als Pensionär bestimmt die ehemalige Grenze weiter sein Leben.Neben den Vorträgen führt Engler regelmäßig Grenzwanderungen durch. Ferner hat der Grenzerkreis Abbenrode in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Abbenrode mehrere Info-Tafeln sowie nachgebaute Grenzsäulen aufgestellt bzw. aufstellen lassen.
Den Grenzerkreis gibt es seit Oktober 2013, das Leitmotiv ist: „Erinnern – Gedenken – Mahnen „
Die Vortragsreihe wird fortgesetzt : Nächster Termin: 10.09.25
Thema : Grenzgeschichten
Hier geht es um Ereignisse, die sich an der ehemaligen Grenze abgespielt haben. Die Kenntnisse hierüber sind teilweise durch den Zusammenschluss der ehemaligen Grenzer aus Ost und West noch vervollständigt worden. Es geht u.a. auch um den Massenmörder Rudolf Pleil, um ein Vaterschaftsbier zwischen Touristen und Grenzern/Ost, Grenzverletzungen u.v.m.
Der Eintritt ist frei. Einlass ab 16.30 Uhr
Spenden sind willkommen, diese werden zum Erhalt des Großen Schlosses verwandt.
Die Zufahrt zum Schloss erfolgt über die Schleinitzstraße-Schieferberg-Friederike-Caroline-Neuber-Straße (ehemals Herzogsweg). Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten nutzen Sie bitte alternativen Parkflächen, wie z. B. den Parkplatz am Kleinen Schloss, Schnappelberg oder in der Theaterstraße